
Immatrikulation im Fernstudium: Warum frühes Anmelden Gold wert ist
Es ist mittlerweile Mitte Juli – und das Thema Studium rückt mit großen Schritten näher. Die Anmeldung lief erfreulich reibungslos: 18 Tage später kam die Nachricht, dass ich immatrikuliert bin. Die Zugangsdaten zum Online-Campus und meine Matrikelnummer folgten kurz darauf. Rückblickend war es offenbar tatsächlich entscheidend, direkt am ersten möglichen Tag loszulegen. Inzwischen sind die Abiturientinnen und Abiturienten mit der Schule fertig und die Anmeldungen nehmen spürbar zu. Kurz gesagt: alles richtig gemacht.
Erster Login im Online-Campus: Orientierung zwischen Moodle, StudyFit und StudyPort
Nach dem ersten Einloggen war ich zunächst ein wenig erschlagen. Ich hatte eine zentrale Startseite erwartet, von der aus ich mich gemütlich durch alle Bereiche klicken kann. Stattdessen begegneten mir direkt Begriffe wie Moodle, StudyFit, Virtueller Studienplatz und StudyPort – und ich merkte schnell: Das wird kein kurzer Spaziergang durch ein übersichtliches Menü. Zum Glück gibt es für Moodle einen Einstiegskurs, den ich wirklich jedem ans Herz legen kann. Danach war vieles klarer – wenn auch längst noch nicht alles.
Modulwahl im ersten Semester: Bewusst langsam ins Studium starten
Als ich schließlich herausgefunden hatte, wo und wie ich mich für Module anmelden kann – nämlich über den Virtuellen Studienplatz –, belegte ich direkt meinen Kurs für das erste Semester. Wie empfohlen starte ich mit dem Grundlagenmodul „Kulturwissenschaftliche Grundlagen“. Kurzzeitig überlegte ich, zusätzlich schon das erste Philosophie-Modul zu belegen, habe diesen Gedanken aber wieder verworfen. Da ich keinen Zeitdruck habe, möchte ich das erste halbe Jahr nutzen, um mich wieder an regelmäßiges Lernen zu gewöhnen. Außerdem bleibt so noch genug Raum für begleitende Angebote, von denen es erfreulich viele gibt. Einige beschäftigen sich in der Vorbereitungsphase mit Lerntechniken, andere zum Beispiel mit dem Lernen mit KI. Sicher keine schlechte Idee, sich damit frühzeitig auseinanderzusetzen.
Digitale Bibliothek und eBooks: Erste Schritte in die wissenschaftliche Welt
Was mich bereits jetzt besonders begeistert, ist die Auswahl an eBooks. Zugegeben: An die Online-Bibliothek habe ich mich bisher nur sehr vorsichtig herangewagt. Dazu gibt es demnächst einen eigenen Einführungskurs, dem ich nicht vorgreifen möchte. Trotzdem konnte ich schon einige Bücher zu Lernstrategien, wissenschaftlichem Schreiben und Quellenrecherche herunterladen. Das steigert nicht nur meine Vorfreude, sondern hilft mir auch, schon vor dem eigentlichen Start ein paar wichtige Grundlagen mitzunehmen.
FernUniversität Hagen: Warum sich der Start für mich richtig anfühlt
So umfangreich und stellenweise auch verwirrend das Zusammenspiel der verschiedenen Webseiten zunächst wirkt: Ich bin weiterhin vollkommen überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Vor Jahren hatte ich einmal in einen Bachelorlehrgang bei der SGD hineingeschnuppert – und meine Güte, was für ein Unterschied. Natürlich wird auch in Hagen nicht alles Gold sein, was im Moment so schön glänzt. Im Laufe der Zeit werde ich sicher auf Dinge stoßen, die mich zum Meckern bringen. Vielleicht schaue ich dann auf einen älteren Blogartikel wie diesen zurück und denke: Ach, war das am Anfang alles herrlich aufregend.
Studieren mit 50: Bildungschancen, die man nicht für selbstverständlich halten sollte
Grundsätzlich finde ich es großartig, welche Möglichkeiten wir in diesem Land haben. Ich bin 50 Jahre alt und kann ohne großen finanziellen Aufwand noch einmal studieren – ganz ohne Druck, einfach aus Interesse und Neugier. Wie verrückt schön ist das eigentlich? Gerade im Vergleich mit vielen anderen Ländern sollte man diese Tatsache nicht kleinreden. Wir sind oft schnell dabei, über andere Länder und ihre Systeme zu schimpfen. Dabei übersehen wir manchmal, wie viel hier bereits möglich ist.
